Samstag, 11. März 2017
Zweisprachige Kindererziehung
Als mein Kind geboren wurde, hätte ich mir auch gewünscht, es zweisprachig erziehen zu können. Nur zugetraut habe ich es mir nicht, da wir beide Deutsch als Muttersprache haben.

Die Bloggerin Jessica Thomas meint, dass jeder sein Kind zweisprachig erziehen kann. Hier ihr Gastbeitrag dazu:

Wieso eine zweisprachige Erziehung eine Bereicherung für jedes Kind sein kann

In der heutigen, globalen und vielseitigen Welt spielen Sprachen eine immer größere Rolle. Laut bambiona.de, einem Erziehungsratgeber für Eltern, waren bisher meist nur Eltern, die selbst verschiedene Muttersprachen haben, mit der Frage der bilingualen Erziehung konfrontiert. Mittlerweile, entscheiden sich aber immer mehr Eltern mit gleicher Muttersprache, eine zweite Sprache in den Haushalt einzuführen, um dem Kind einen besseren Start in die spätere Bildung zu bieten.

Wieso sollte man sein Kind überhaupt bilingual erziehen?

Ganz offensichtlich ist der Vorteil für die zukünftige Bildung des Kindes. Wer eine Sprache mehr spricht - auch noch fließend - ist auf dem späteren Arbeitsmarkt klar bevorzugt. Aber auch von Seiten der Entwicklungspsychologie gibt es stichhaltige Argumente, wieso es zumindest keinerlei Nachteile für ein Kind mit sich bringt, bilingual erzogen zu werden. Während der ersten drei Lebensjahre erlernt das Kind zunächst Kommunikation gibt und anschließend sich zu kommunizieren. Während der nächsten drei Lebensjahre erlernt das Kind bereits vollständige, logisch aufgebaute Sätze zu bilden, Zeiten zu benutzen und spricht mit vier Jahren bereits technisch wie ein Erwachsener - bis auf das eingeschränkte Vokabular.

Wie sollte die bilinguale Erziehung sein?

Da Kinder so außerordentlich aufnahmefähig sind und innerhalb weniger Jahre ihre Muttersprache einwandfrei beherrschen, muss man gar keinen großen Aufwand betreiben, um ein Kind zweisprachig zu erziehen. Generell gibt es nur eine Grundregel: Die Sprachen sollten nicht vermischt werden. Das Kind muss von Anfang an zwei verschiedene Sprachen erkennen können. Wenn Sie als Eltern beide zu mischen beginnen, wird Ihr Kind das zum einen auch tun, zum anderen kann es aber auch Störungen im generellen Spracherwerb führen.

Wer sich an die Faustregel des Nicht-Vermischens der Sprachen hält, der kann seinem Kind schon ein großes Geschenk mit auf den Weg geben, wenn es bilingual erzogen wird.

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Samstag, 4. März 2017
Nomen est omen
Wer hätte das gedacht? Israelische Wissenschaftler fanden in einer Studie heraus, dass wir die Namen von Leuten erstaunlich gut erraten können. Es gibt ja bei bestimmten Namen den Hang, sie bestimmten sozialen Schichten zuzuordnen. Die Studie fand jetzt aber auch heraus, dass das noch viel feingliedriger geht. Es wurde sogar gezeigt, dass man auch einem Computer beibringen kann, Namen zu erraten.

Wer es genauer wissen will möge hier nachlesen.

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Donnerstag, 9. Februar 2017
Fake News
Der Daily Prompt, heute über Täglicher Themenvorschlag: Heard

Fake News sind in aller Munde. Ich habe gehört, dass ... und dann kommt irgendeine Meldung, die nicht unplausibel klingt. Die Bundesregierung befürchtet sogar, dass Russland und andere Schurken unseren deutschen Wahlkampf mit gezielten Falschmeldungen, alternativen Fakten, wie es in unserem postfaktischen Zeitalter inzwischen heißt, beeinflusst.

Diese Gefahr wäre aus meiner Sicht sehr klein, wenn es den Parteien gelingen würde, mit überzeugenden Programmen zu punkten. Leider ist das bis jetzt nicht der Fall, es kommt sogar soweit, dass verzweifelte Wähler und Wählerinnen dazu aufrufen, irgend wen zu wählen, nur um noch Schlimmeres zu verhindern (siehe z.B. hier bei Antje Schrupp).

Aber die SPD hat ja einen besseren Dreh gefunden. Sie hat mit Martin Schulz einen neuen Heilsbringer gefunden. Inhaltlich habe ich noch nichts von ihm gehört, aber die Umfragen schnellen in die Höhe. So kann's auch funktionieren. Aber ob das bis zum Wahltag reicht?

Ich bin nach wie vor unschlüssig, wen ich wählen soll. Oder ich mache den Stimmzettel ungültig. Das wäre mal was: Es machen so viele Leute ihren Stimmzettel ungültig, dass keine der anderen Parteien die 5 %-Hürde schafft ...

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